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Kurze Info: Ich bin im Aufräumwahn. Mehr oder weniger freiwillig. Neuer Server, neue Mail, Domains ausmisten, parken, verkaufen, usw. Alter Balast weg, Neues fördern. Entsprechend gibt es hier ein neues schlankes Theme. Ein paar Beiträge von techculture.de habe ich rüber geholt. Nix Aufregendes. Ggf. hakt es noch an der ein oder anderen Stelle. Aber das wird sich sicher alles legen.

Grüße!

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Geschäftsmodell “In-App-Käufe”

Viele hochwertige Spiele werden in AppStores kostenlos angeboten. Immer häufiger fällt auf: Die Spiele werden schnell so schwer, dass man nur mit Hilfsmitteln weiterspielen kann – und die kosten dann richtig Geld. Wir klären auf, wie man solche Spiele bzw. Apps erkennt und was man dagegen tun kann.

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“Wenn dir eine Mission zu schwer ist, kaufe dir bessere Waffen und Ausrüstung im Laden.” – aus einem kostenlosen Spiel
Nur mit einem kostenpflichtigen Element geht es in diesem Spiel weiter

Nur mit einem kostenpflichtigen Element geht es in diesem Spiel weiter

Vor Kurzem wurde die 50-milliardste App aus dem iOS-AppStore heruntergeladen. 50.000.000.000 Downloads. Wahnsinn. Entsprechend vielseitig sind die Geschäftsmodelle, die sich in den vielen verfügbaren Apps befinden. Gut zu beobachten sind hochwertige Spiele, die kostenlos angeboten werden. Gute Grafik, gute Bedienung und gute Story überzeugen und fesseln. Und das kostenlos. Doch die Ernüchterung lässt nicht lange auf sich warten: Das Spiel wird stetig schwerer. Das muss bzw. soll bei einem Spiel natürlich so sein, um den Spielspaß zu halten. Doch viele kostenlosen Spielen werden so schwer, dass man mit normalen Mitteln nicht weiterkommt.

Kennzeichnung von In-App-Käufen

Kennzeichnung von In-App-Käufen im iOS-Store

Apps mit In-App-Käufen erkennen
Im AppStore für iOS werden seit einiger Zeit Apps mit In-App-Käufen gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung kann entsprechend als Hinweis dienen, dass insbesondere kostenlose Spiele ihr volles Potential erst ausschöpfen, wenn Geld nachgelegt wird. Möglicherweise werden über Geld zusätzliche Level freigeschaltet oder Prozesse beschleunigt (z.B. bei Strategie- oder Simulationsspielen).

Einschränkungen in iOS aktivieren

Einschränkungen in iOS aktivieren

In-App-Käufe deaktivieren
Um Ärgernisse oder Diskussionen mit der Liebsten, den lieben Kleinen oder der Bank vorzubeugen, könnt ihr zusätzlich zur Prüfung, ob In-App-Käufe Teil der App sind, diese Käufe gleich ganz deaktivieren: Wechselt dafür in die allgemeinen Einstellungen des iOS-Geräts und wählt die Funktion Einschränkungen aus. Aktiviert diese Einschränkungen, falls noch nicht geschehen. Dafür müsst ihr einen vierstelligen Code eingeben, der bei jeder Änderung dieser Einstellungen angegeben werden muss.

In-App-Käufe deaktiviert

In-App-Käufe deaktiviert

Anschließend habt ihr die Möglichkeit, neben viele weiteren Einstellungen eben auch die In-App-Käufe zu sperren. Dafür müsst ihr lediglich die entsprechende Option deaktivieren. Von nun an können keine In-App-Käufe mehr durchgeführt werden. Möchtet ihr oder der Benutzer des Geräts einen Kauf tätigen, erhält er die folgende Meldung:

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In-App-Kauf mit aktivierter Einschränkung

Die Hinweise im AppStore und die gesperrten In-App-Käufe sind natürlich nur ein kleiner Trost. Es bleiben viele Spiele bei denen man drauflegen muss, um sie durchspielen zu können. Es ist immer Ansichtssache: Ich persönlich zahle lieber direkt für ein gutes Spiel, um die Entwickler auch zu entlohnen. Mit den In-App-Käufen fühle ich mich etwas überrumpelt.

Dieser Beitrag ist ursprünglich in einem anderen Blog erschienen. Den Blog gibt es nicht mehr. Um den Beitrag nicht zu verlieren, veröffentliche ich ihn an dieser Stelle.

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Richtig googlen #1

Google 2013-07-22 21-09-51

Wer nutzt sie nicht, die “beste” Suchmaschine, die es auf dem Markt gibt. Dass Google den Suchmaschinen-Markt anführt, steht außer Frage. Dennoch will das richtige Suchen gelernt sein. Denn nicht immer sind die Suchergebnisse optimal. Dagegen helfen ein paar wenige Handgriffe, die alles andere als ein Geheimnis sind, aber immer noch zu wenig genutzt werden. In dieser Reihe stellen wir immer wieder ein paar dieser Tipps vor.

Suchergebnis zeitlich einschränken

Die von mir meist genutzte Funktion zum Verbessern des Suchergebnisses ist die Einschränkung des Zeitbereichs. Über die Suchoptionen könnt ihr definieren, dass nur Seiten gelistet werden, die innerhalb der letzten 24 Stunden etwas zu euren Suchwörtern hervorgebracht haben. Foreneinträge von 2002 in euren Ergebnissen sind damit Geschichte.

Suchwörter - Google-Suche 2013-07-22 21-24-13

Suchquellen einschränken

Neben der Zeit könnt ihr auch definieren, welche Webseitenarten oder Medien durchsucht werden. Dass es eine Bildersuche gibt, weiß wohl inzwischen jeder. Ihr könnt aber z. B. auch ganz gezielt nur Nachrichtenseiten, Blogs oder Foren durchsuchen.

Suchwörter - Google-Suche 2013-07-22 21-29-38

 

Wörter ausschließen

Ihr kennt das: Auf der Suche nach technischen Daten zu einem Produkt, werden euch erst mal nur Preisvergleichsseiten angezeigt. Ihr erwartet aber eigentlich zunächst die Herstellerseite zu finden. Es würde sich also anbieten, Seiten mit den Worten “Preisvergleich” und “Testbericht” von der Suche auszuschließen. Das macht ihr, indem ihr einfach ein “-” vor jedes Wort setzt, das ihr ausschließen möchtet.

nokia lumia -preisvergleich -testbericht - Google-Suche 2013-07-22 21-34-16

Testet es mal aus. Ihr werden sehen, wie sich euer Suchergebnis verändert und mit dem richtigen Einsatz und ggf. einer gut gewählten Kombination aus den drei Tipps hier verbessert.

Dieser Beitrag ist ursprünglich in einem anderen Blog erschienen. Den Blog gibt es nicht mehr. Um den Beitrag nicht zu verlieren, veröffentliche ich ihn an dieser Stelle.

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Ausgewählte Bilder von iOS auf den Mac übertragen (und umgekehrt)

Es gibt viele Möglichkeiten, Bilder von eurem iOS-Gerät auf euren Mac zu übertragen. Es gibt iPhoto, iCloud, Dropbox, usw. Wir stellen euch heute eine simple App vor, die ausgewählte Bilder (und auch Videos) überträgt, kabellos über WLAN oder Bluetooth. Für Windows- und oder Android-Nutzer gibt es einen Hinweis auf eine ähnliche App.

Ich habe häufig eine einfache Aufgabe für mein Mac bzw. mein iPhone. Ich hätte gerne ab und an einzelne Bilder auf dem jeweils anderen Gerät. Entsprechend ist es für mich keine Lösung, dass alle Bilder über iCloud oder Dropbox automatisch auf das jeweils andere Gerät übertragen werden. Ich möchte auch nicht jedes Mal das iOS-Gerät an den Mac anschließen.

Trotz Technikaffinität war man Lösungsweg bisher sehr amateurhaft: Ich schickte mir die Bilder per E-Mail. Jetzt ist aber eine besser Lösung da, mit einer denkbar einfach zu bedienenden App: Transfr.

Von iOS zum Mac

Einstellungen von Transfr auf dem Mac

Einstellungen von Transfr auf dem Mac

Transfr bietet euch eine iOS-App für 1,79 Euro an. Die App für euren Mac ist kostenlos. Nach der Installation wählt ihr ein Verzeichnis aus, in das die ausgewählten Bilder übertragen werden.

In der iOS-App wählt ihr zunächst das Fotoalbum aus, aus dem ihr Bilder auf den Mac übertragen möchtet. Anschließend wählt ihr die einzelnen Bilder aus, ruft im rechten Bereich über die Schaltfläche IMG_72 das Menü auf und sendet alle Bilder an den Mac. Sofern das iOS-Gerät und der Mac im gleichen WLAN oder über Bluetooth verbunden sind, werden die Bilder automatisch übertragen.

Vom Mac zu iOS

Nach der Installation von Transfr auf dem Mac findet ihr in der Menüleiste ein neues Icon 2013-05-12 00-35-06. Über dieses Icon könnt ihr den Auswahldialog aufrufen, Bilder und Videos aussuchen und zum iOS-Gerät schicken. Die Bilder werden automatisch im Album “Aufnahmen” abgespeichert.

Ihr seht: Alles sehr einfach und übersichtlich. Sicherlich ist Transfr nicht die einzige App: Für Windows- und Android-Benutzer kann ich noch die Photo Transfer App empfehlen. Auch hier bezahlt ihr nur für die mobile App. Die App für den PC und den Mac ist kostenlos, es funktioniert aber auch über jeden Browser, auch unter Linux. Transfr ist in meinen Augen etwas simpler. Dafür bietet die Photo Transfer App den klaren Vorteil, dass ihr Bilder mit jedem Gerät austauschen könnt, dass die App installiert hat, egal ob zwischen Android und iOS, Android und Mac, iOS und iOS usw.

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Die Suchen nach einer Zeiterfassung fürs Team

Starten wir mit einer Floskel: Zeit ist Geld. Damals™, als ich mit meinem Chef noch alleine war, wären alle anderen Zeiterfassungen außer einer simplen Excel-Liste übertrieben gewesen. Das funktionierte ausgezeichnet und erfüllte unsere Anforderungen zu 100%:

  • Projektübersicht mit festem Budget (in Euro, nicht in Zeit)
  • Berücksichtigung von unterschiedlichen Stundensätzen pro Person
  • Anschauliche Druckausgabe (Projektzettel und Stundennachweis)

Mit diesen drei simplen Kriterien ging ich auf die Suche, um Excel endlich hinter uns zu lassen. Denn inzwischen sind es nicht mehr nur zwei Leute, die ihr Stunden auf bestimmte Projekte schreiben und protokollieren müssen; zeitweise sind wir acht. Die ganzen manuellen Eingaben pro Person und das Pflegen der Projektzettel mit den manuellen Verlinkungen war einfach nicht mehr zeitgemäß bzw. kostete viel Zeit und provozierte doch einige Nacharbeiten.

Bei der Recherche sah ich mich direkt mit einer Vielzahl von Produkten und Anbietern konfrontiert. Der Markt brummt. Getestet habe ich die folgenden Produkte:

Positive Zusammenfassung: Alle Anbieter dieser Tools bzw. Diensten wirkten auf mich sehr professionell. Kein Wunder, denn keines der Tool ist kostenlos. Ich habe viele E-Mails mit unterstützenden Hinweisen oder Nachfragen erhalten. Einige Anbieter haben auch angeboten, das Tool so abzuändern, damit es die benötigten Features bietet.1. Manche haben auch direkt zum Telefon gegriffen und den persönlichen Kontakt gesucht. Stehe ich ja generell nicht so drauf. In dem Fall machte es auf mich aber zu jeder Zeit einen guten und bemühten Eindruck.

“Negative” Zusammenfassung: Keines der Tools passte zu 100%. Selbst bei den besten Anbietern mussten Punkte abgezogen werden; beispielsweise, weil in den Berichten die Zeitwerte auch als Balken- oder Kuchendiagramm dargestellt wird und man die Grafiken nicht ausblenden kann …

Nach ausführlichen Tests haben wir uns letzten Endes für Clockodo entschieden. Warum?

1) Clockodo unterstützt für jeden Mitarbeiter und/oder jedes Projekt und/oder jede Leistung einen eigenen Stundensatz (viele andere Produkte konzentrieren sich nur auf die Zeit oder bieten nur für Kunden oder Leistungen unterschiedliche Sätze an).

2) Clockodo unterstützt ein finanzielles Budget, von dem die einzelnen Stundensätze entsprechend abgezogen worden (s.o., einige Anbieter gehen ausschließlich auf Stundenzahlen).

3) Die Möglichkeiten für Berichte sind für unsere Zwecke ausreichend und geben uns viel mehr Optionen, als wir je hatten.

4) Die Druckausgabe der Berichte ist gelungen und für uns in Ordnung. Lediglich die oben abgebildeten Grafiken würde ich dafür gerne deaktivieren können. Das erledigt aber einfach der Element Hider von AdBlock. Fertig.

5) Clockodo hat – wie viele der anderen Tools auch – eine Stoppuhr mit eigener kleiner Software. Für mobile Geräte gibt es auch eine kleine optimierte Web-App. Praktisch.

6) Der Preis ist auch in Ordnung; manche langen da richtig zu. 5€ kostet der erste Benutzer. Alle weiteren 4€. Pro Monat.

Bis jetzt laufen einige wenige Projekte testweise über Clockodo. Bald erfolgt der komplette Umstieg. Ich freu mich. Das wird uns eine Menge Arbeit abnehmen, Zeit sparen und zusätzliche Infos liefern, die wir bisher nicht hatten.

Was nutzt ihr? Wenn ihr Fragen habt, gerne…

  1. Auch wenn man sich dann für die Nutzung verpflichten musste []
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Für die Winterabende: Meine Liebsten iOS-Games (Mehrspieler)

Es ist noch nicht so richtig Winter, die Temperaturen bleiben über 0 und der Schnee fehlt. Find ich persönlich ja ziemlich gut. Trotzdem verbringt man auch zurzeit die Abende am liebsten gemütlich im Warmen auf der Couch. Alternativen zu TV, Film und Buch gibt es so einige. Insbesondere, wenn im Haushalt mehrere iOS Geräte ich Einsatz sind, gibt es einige Spielchen, die richtig Spaß machen.

Ich habe ein iPhone, da sind Spiele natürlich Standard. Die Liebste hat so einen iPod Touch. Also quasi ein iPhone ohne die Telefonfunktion, wenn man es mal sehr grob zusammenfassen möchte. Entsprechend hat man auch über den iPod Zugriff auf den AppStore von Apple und kann in der Regel alle Spiele herunterladen und spielen, die auch für das iPhone zur Verfügung stehen.
Das sind unsere Lieblingsspiele:

Sixes

Sixes ist die digitale Ausgabe vom analogen Brettspiel Qwirkle. Sechs Formen, sechs Farben und ihr könnt gleiche Form oder gleiche Farbe aneinanderlegen. Je größer die Reihe, desto mehr Punkte gibt es.

Die App ist auf das nötigste reduziert. Töne fände ich noch ganz nett. Dafür ist sie kostenlos (nach jedem Zug wird kurz Werbung eingeblendet).

Lost Cities

Noch so ein Brettspiele-Klassiker. Lost Cities. Die App ist grandios umgesetzt und macht viel Spaß. Das Spieleprinzip ist nicht so leicht zu erklären. Dafür bietet die App ein hervorragendes Tutorial. Qualität kostet. Entsprechend ist diese App nicht kostenlos.

Quizduell

Der Klassiker. Gegeneinander beantwortet ihr der Reihe nach Fragen aus unterschiedlichen Kategorien. Wer die meisten Fragen richtig beantwortet hat, gewinnt. Zurzeit ist Quizduell im Netz ein ziemlicher Hype. Jeder möchte jeden mal herausfordern. Zudem lebt das Spiel von der Community: Jeder kann eigene Fragen einreichen, die nach einer Prüfung und mit etwas Glück in das Sortiment aufgenommen werden. Macht ein bisschen mehr Spaß, wenn man nebeneinander sitzt.

GeoGame

Ein recht neues Spiel, das dem Quizduell vom Aufbau her ähnelt, nur geht es hier um Geografie. Ihr landet rundenweise an irgendwelchen Orten dieser Erde und müsst diesen Ort möglichst genau auf der Weltkarte markieren. Zur Verfügung steht euch nur die 360 Grad-Ansicht von Google Streetview.

Wortjagd

Eines der viele Wortspiele. Aus vorgegebenen Buchstaben müsst ihr in kurzer Zeit so viele Worte wie möglich bilden. Alle Teilnehmer spielen zusammen/gegeneinander. Die App ist kostenlos. Premium-User haben ein paar Sekunden mehr Zeit.

Dots

Dots ist kein Spiel, das ihr direkt gegeneinander spielt. Trotzdem macht es zusammen viel Spaß, wenn es mehrere gleichzeitig spielen. Bei Dots müsst ihr gleichfarbige Punkte zu einem Viereck verbinden. Schafft ihr das, verschwinden alle Punkte dieser Farbe und neue erscheinen. So simple ist es.

Run in Crowd

Eines der bezauberndsten Spiele im AppStore. Ihr spielt ein kleines Männchen unter vielen und müsst nur dafür Sorgen, dass alle Hinternisse (Schluchten, Kisten) erfolgreich übersprungen werden. Das ganze macht ihr mit vielen Männchen zusammen. Das besondere: Das Level ändert sich täglich und bleibt dann für den ganzen Tag so. D.h. ihr spielt mit eurem Mitspieler das gleiche Level und könnt so direkt vergleichen, wer wie weit gekommen ist. Die Highscores ändern sich entsprechend auch jeden Tag. Die anderen Männchen in eurer Runde sind auch von anderen menschlichen Spielern, aber nicht live. Der Eindruck täuscht.

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Es muss nicht immer ein iPad sein

tdlr; Je nach Anforderungen und Ansprüchen reicht tatsächlich auch ein Tablet für 99 Euro.

Damit eines direkt klar ist: Für mich ist das iPad, insbesondere das iPad Mini mit Retina Display, das beste Tablet auf dem Markt. Bis zum Erscheinen des ersten iPad Minis war ich mir auch immer sehr sicher, dieses Gerät nicht zu brauche. Mit einem aktuellen iPhone ausgestattet konnte ich mich in keine Situation reinfühlen, in der ich ein iPad brauchen würde. Die Situation änderte sich ein wenig mit der Ankündigung des iPad Minis mit einem Retina-Display; ein feines Stück Technik, das man gerne haben möchte.
Doch möchten ist nicht gleich brauchen.
Mein Tag startet zugegebener Maßen schon im Bett mit Technik. Über das iPhone rufe ich die Mails ab und checke das Weltgeschehen. Das iPhone reicht dafür völlig aus.
Dann geht es ab ins Büro. Dort verfüge ich über einen gut ausgestatteten Rechner mit freiem Internetzugang (gibt ja noch Firmen, die gewisse Seiten oder das ganze Internet sperren; lächerlich). Auch wenn ich gerne schön lässig das iPad als vierten Monitor nutzen würde, um die News, Twitter und Co. im Auge zu behalten: 1. Brauche ich dafür kein extra Gerät, ich könnte es, wenn ich 2. dafür Zeit hätte auch über den Computer machen.
Abends komm ich dann nach Hause und verbringe den restlichen Abend häufig auf dem Sofa. Erst durch das Mini kam hier der Gedanke auf, dass ein etwas größeres Display für das Twittern, die Mails und das Surfen sowie kleinere Spielchen schon ganz schön wäre. “Brauchen” ist hier immer noch relativ.
Und für “wäre ganz schön”, so viel dann meine Entscheidung aus, sind mir die 389,- einfach zu viel. So an sich nicht, aber zusätzlich zu den 800,- für ein iPhone schon. Zwei ähnliche Geräte für so einen Preis zu besitzen und das zweite nur wenig oder selten zu nutzen, hinterlässt bei mir kein gutes Gefühl.
Und dann war es Samstag soweit (vielleicht war es auch Sonntag): Es gab das Kindle Fire HD für 99,-. Dieser Betrag passte ganz gut zu meinem “wäre ganz schön”. Ich wusste über die App-Bindung an den beschränkten Amazon-Shop. Ich wusste dass das Gerät an sich solide ist und auch, dass es viele bessere Produkte gibt, was die Technik und auch die Software angeht. Die 99,- waren für mich aber in dem Moment das Argument.

Inzwischen ist das Gerät angekommen und eingerichtet. Fazit: Ich bin begeistert. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Tablet für 99,- so gut sein kann (ja, offiziell kostet das Kindle Fire HD mehr, ich glaube 129,-, war ein Angebot. Für mich ist und bleibt es ein Tablet für 99,-).
Das Display ist gut und ausreichend. Die Reaktionen auf die Bedienung empfinde ich als gut und flüssig. Die Verarbeitung ist in Ordnung. Für alle Dinge, die ich mit dem Gerät machen möchte, gibt es eine App, so dass mich die Beschränkung auf den Amazon-AppStore bis jetzt nicht stört. Das alles für 99,- find ich gut. Sehr gut.

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Neuer Spiele-Stoff

Zurzeit mein absolutes Lieblingsspiel für iOS: Pivvot. Momentan kostenlos verfügbar. Mit etwas Geschick müsst ihr einen Kreis durch Hindernisse bringen. Der Kreis ist dabei an einer vorgegebenen Spur fixiert und kann sich nur in einem bestimmten Radius um diese Spur herum bewegen.

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Stimmen ersetzen mit voice-choice

Stellt euch vor, ihr sprecht einen Text von maximal fünf Minuten ein. Durch die Aufnahme können alle Eigenschaften eurer Stimme extrahiert werden und auf jede andere Tonaufnahme übertragen werden.

Stellt euch vor, alle Stimmeigenschaften von George Clooney wurden extrahiert. Ein Synchronsprecher spricht den deutschen Text ein. Anschließend wird Clooneys Originalstimme drüber gelegt. Geht nicht? Geht doch! Und zwar mit der Software voice-choice®, made in Germany.

Das Projekt ist noch in der Entwicklung. Auf der Webseite findet ihr einige Beispiele aus den Anwendungsbereichen Musik und Film. Bei YouTube gibt es das oben aufgeführte Clooney-Beispiel.

Anwendungsfälle für Video-Spiele gibt es natürlich auch: Stellt euch vor, eurer Charakter spricht mit eurer Stimme…

Spannendes Projekt, dessen Verlauf ich sicherlich beobachten werde.